Die Etrusker waren weithin für ihren Tafelluxus bekannt. Der Speisezettel der Römer aus der Frühzeit ist kaum bekannt, er scheint aber sehr karg gewesen zu sein.
Obwohl auch sie schon früh von den Griechen das Gelage übernommen hatten, saß man in den Randgebieten des Römischen Reiches und in Kneipen weiterhin zu Tisch. In römischer Zeit fanden Trinkgelage ohne Maß statt, der ursprüngliche sittlich-moralische Anspruch ging gänzlich verloren.
Vom 2. zum 1. Jh. v. Chr. zog in den Kreisen der Oberschicht durch den Kontakt zur hellenistischen Welt ein exquisiter Tafelluxus ein, und von dieser Zeit an wissen wir auch von professionellen Köchen in Rom.
Das berühmte "Gastmahl des Trimalchio" von Petron ist wohl als Übertreibung zu verstehen, als charakteristisch können aber das Auftragen großer gebratener und noch unzerlegter Tiere, das Überraschen der Gäste durch unerwartete Füllungen, ein effektvolles Dekorieren und Kostümierung der Dienerschaft gelten.
Bei aller Schwelgerei fehlten indes "Luxusrestaurants":
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Für Soldaten wurde die Essensration übrigens roh ausgegeben, sie kochten dann selbst in Zelt- oder Stubengemeinschaften.
Hierfür mussten auch stets Handmühlen zum Getreidemahlen mitgeführt werden (Abb 3). |
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