Feierlaune trotzt Wetterkapriolen

Bürgermeister: Etwa 20 000 Besucher waren beim Altriper Fischerfest

Vier Tage lang hat beim nunmehr 80. Fischerfest im Altriper Waldpark Hochbetrieb geherrscht. Trotz des teils regnerischen Wetters seien bis zu 20.000 Gäste gekommen, schätzt Bürgermeister Jürgen Jacob. Entsprechend positiv fällt sein Fazit aus.

Dauert 15 Minuten: das Feuerwerk zum Fischerfest-Abschluss. FOTO: LENZBereits die Eröffnung am Freitagabend sei gut besucht gewesen, berichtet der Bürgermeister. Am Samstag seien sogar noch mehr Leute zum Festgelände geströmt. „Dabei haben wir viel Lob bekommen für unseren Familien- beziehungsweise Kindernachmittag”, berichtet er. „Nur Petrus hat nicht so richtig mitgespielt.” Wegen des Gewitters am Abend hätten viele Gäste verfrüht den Heimweg angetreten. Das habe der guten Stimmung unter den verbliebenen Besuchern jedoch nicht geschadet.

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Jacob mit dem Zuspruch zum Fischerfest-Umzug am Sonntag (wir berichteten). Und auch der erstmals seit vielen Jahren wieder angebotene Seniorennachmittag am Montag sei sehr gut angekommen. „Ich war angenehm überrascht, wie viele Leute trotz des eher schlechten Wetters da waren. Immerhin hatte es bis zur Mittagszeit geregnet”, sagt er. Den Höhepunkt habe einmal mehr das etwa 15-minütige Feuerwerk am Montagabend markiert.

„Die Telefone im Rathaus stehen kaum still, weil ständig Menschen anrufen und uns dafür loben”, berichtet der Bürgermeister zufrieden. In der Tat habe es sich um ein außergewöhnliches Spektakel gehandelt, was die vielen positiven Rückmeldungen eindrücklich belegten. „Es war einfach ein grandioses Feuerwerk. Der Waldpark war rappelvoll”, erzählt er.

Zur guten Stimmung des Rathauschefs trägt darüber hinaus bei, dass es während des gesamten Festes zu keinen nennenswerten Vorfällen kam. „Alles verlief friedlich und harmonisch”, erklärt Jacob. Wesentlicher Garant dafür sei der erneut engagierte Sicherheitsdienst, der den sogenannten „Rucksacktrinkern” bereits in den zurückliegenden Jahren erfolgreich Einhalt geboten habe.

„Anfangs haben die Sicherheitsleute noch Unmengen an mitgebrachtem, hochprozentigem Alkohol konfisziert. Mittlerweile sind es nur noch geringe Mengen”, berichtet er. Denn die Kontrollen seien bekannt, sodass die betreffenden Personen gar nicht mehr versuchten, solche Getränke aufs Festgelände zu schleusen. (mamü)

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 4. Juli 2012)