Wind und Regen getrotzt

Organisatoren des Altriper Weihnachtsmarkts sind trotz Besucherrückgangs zufrieden

Nieselregen und Windböen konnten die Altriper nicht von ihrem traditionellen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt abhalten. Die Betreiber der Stände auf dem Platz hinter der Maxschule und im und um das Bürgerhaus Alta Ripa freuten sich über viele Besucher. „Der Spagat zwischen Kunst und Kulinarik ist gut gelungen“, sagte Organisator Patrick Moser.

Erst kurz vor dem offiziellen Beginn am Nachmittag waren die Helfer der Arbeitsgemeinschaft Altriper Vereine mit dem Aufbau der Buden und Zelte fertig geworden. „Wir hatten schwierige Bedingungen, es war sehr, sehr windig“, sagte der Vorsitzende Patrick Moser. Er und seine Mitstreiter mussten zudem gegen Nässe ankämpfen: „Es hat in Steckdosen hineingeregnet und das hat Stromausfälle verursacht“, berichtet Moser von weiteren Verzögerungen.

Als besonders anziehend erwiesen sich auf dem Altriper Weihnachtsmarkt wegen des Wetters auch die Stände, die wärmende Getränke wie Glühwein und warmen Eierlikör oder auch Speisen – ob sizilianisch, vietnamesisch oder pfälzisch – zu bieten hatten. Auch das Bürgerhaus lud zum Sitzen und Kaffeetrinken im Warmen ein. Nicht nur Kuchen wartete dort auf die Besucher, sondern auch viele Geschenkideen und praktische Dinge für zu Hause wie Stearinkerzen mit ätherischen Ölen und Weihnachtshandcreme. Gleich nebenan verkaufte Katrin Piel Teddybären für einen guten Zweck. Mit dem Erlös werden Kuscheltiere bezahlt, die Kinder auf dem Weg ins Krankenhaus begleiten sollen.

Auch wenn es nicht kalt war, sind Regen und Wind keine gute Kombination für den Weihnachtsmarkt. Die Altriper hatten trotzdem ihren Spaß. | FOTO: LENZZwar kamen laut Organisator wetterbedingt weniger Besucher als im Vorjahr auf den Markt, aber: „Da unsere Befürchtungen viel schlimmer waren, sind wir angenehm überrascht“, sagte er. Und so fällt sein Fazit letztlich doch positiv aus: „Der Spagat zwischen Kunst und Kulinarik ist gut gelungen.“

Im Obergeschoss konnten die Besucher Mützen, Schals und Handschuhe erwerben oder Schmuck aus Kaffeekapseln, wie Hobbykünstlerin Melanie Bappert berichtete. Eine angenehme Wärme strahlte der Brotbackofen aus, der neben dem Bürgerhaus seinen großen Einsatz hatte. Denn die Helfer des Heimat- und Geschichtsvereins waren fleißig dabei, „Brotkiechle“ zu formen und mit Speck und Lauch zu belegen, um sie dann im heißen Feuer zu backen. „Rund 400 bis 450 Stück verkaufen wir an einem Weihnachtsmarktwochenende“, sagte der Vorsitzende Alois Eitl. | mmö 

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 10. Dezember 2018)
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