Musik, Essen und ein Feuerwerk

Fischerfest bekommt bei Besucherzahlen Hitze und Fußball-Weltmeisterschaft zu spüren

Eines der heißesten Fischerfeste der Geschichte ist am Montagabend mit einem prächtigen Feuerwerk zu Ende gegangen. Insgesamt war die Besucherresonanz an den vier Tagen durchwachsen. Am Samstag und Sonntag waren noch etliche Plätze frei. Zu besonderen Zwischenfällen kam es laut Bürgermeister Jürgen Jacob nicht.

Farbenprächtiger Höhepunkt: Für das Feuerwerk am Montagabend riskierte der eine oder andere schon mal eine Genickstarre. (Quelle: DIE RHEINPFALZ - 07.07.2010 | Text: os | Foto: Lenz)20 Minuten lang richteten sich die Blicke am Montagabend gen Himmel. Mit vielen „Ahhhs” und „Ohhhhs” brachten die Besucher zum Ausdruck, dass ihnen das aufwändige und stimmungsvolle Spektakel gefiel.

„Normalerweise ist es im Waldpark fünf Grad kühler als im bebauten Teil des Orts. Das war diesmal anders”, erzählt Jacob, der die Hitze, die Fußball-Weltmeisterschaft und andere Feste in der Umgebung für die freien Plätze am Wochenende verantwortlich machte. Richtig gut besucht waren nur der Freitagabend und der Montag.

Dabei hat das Festgelände von seiner Attraktivität nichts eingebüßt. Die Altriper bezeichnen den Waldpark gern als „größten Biergarten der Pfalz”. Majestätisch wurde es, als sich Fischerkönigin Julia Schulze, Prinzessin Jennifer Herrmann und Prinz Kevin Grimbs gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde auf den Weg zum Waldpark machten. Am Freitagabend sorgten die „Hunsrücker Nachtschwärmer” dafür, dass keiner zu früh zu Bett ging. Der Samstagmittag gehörte den Familien. Etliche Vereine präsentierten sich dem Publikum. Zum Beispiel zeigte die Tanzsportbühne eine Kostprobe ihres Könnens. Abends spielte „Takefive” die Hitparaden rauf und runter.

Am Sonntagmorgen musste der ökumenische Gottesdienst wegen eines Platzregens in die katholische Kirche verlegt werden. Als es wieder trocken war, unterhielten die „Altrhein-Musikanten” aus Mannheim ihr Publikum. Einer der Höhepunkte war die Karpfenversteigerung. 1350 Euro kamen für die vier Kindergärten des Orts zusammen. Der Karpfen, den es zu ersteigern galt, hatte ein Gewicht von 25 Pfund. Ein geliebtes Ritual wurde freilich nicht ausgelassen: das Fischessen für die über 80-jährigen Männer der Gemeinde am Montag. Die Herren ließen es sich schmecken.

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 7. Juli 2010 | Text: os | Foto: Lenz)
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