Teddybären, Schiffsmodelle oder auch Seidenmalerei

Hobbykünstler zeigen bei 24. Ausstellung vier Tage lang ihre Arbeiten - Kotter lobt Kreativität und Vielseitigkeit - Fünf neue Künstler dabei

Die stolze Bilanz eines regen kreativen Schaffens zeigten gestern die Altriper Hobbykünstler bei der Eröffnung ihrer 24. Ausstellung im Reginozentrum. Bürgermeister Willi Kotter und Heinz Schneider, Vorsitzender der Hobby-Künstler, eröffneten die viertägige Ausstellung.

Schneider verwies in seinen Worten zur Begrüßung stolz auf fünf neue Künstler, die erstmals bei dieser 24. Ausstellung ihr kunsthandwerkliches Können unter Beweis stellen. Der Vorsitzende führte dies auf den Aufruf der Hobby-Künstler im vergangenen Jahr zurück, als sie für Nachwuchs geworben hatten.

Bürgermeister Willi Kotter würdigte in seiner kurzen Begrüßungsrede die Kreativität und Vielseitigkeit der Ausstellungsteilnehmer: ''Diese Ausstellung kann sich wirklich sehen lassen.''

Kreatives Schaffen neben der Hektik des Alltags sei beruhigend und seelischer Ausgleich, so Kotter zur Bedeutung von Hobbies. Er freute sich, dass diese Veranstaltung als feste Einrichtung auf großen Zuspruch und Interesse der Bevölkerung stoße und er wünschte den Künstlern die Anerkennung, die sie verdienten.

Skulpturen aus Gips betrachten sich diese Besucher. (Quelle: DIE RHEINPFALZ - 30.10.2000 | Text: Mechthild Möbus | Foto: Lenz)

Neu: Gipsarbeiten, Fensterbilder, Gobelins, Windlichter, Gelkerzen

Die Bandbreite der ausgestellten Arbeiten reichte von modern bis gediegen, von Adventskalender bis Zeichnungen. Neu hinzugekommen waren Erna Fries mit Gobelinarbeiten, Claudia Götz mit Gel-Kerzen, Stefanie Loebel mit Gipsarbeiten und Window-Colour-Fensterbilder. Ebenfalls das erste Mal zu sehen war die neuartige Serviettentechnik, in der Tanja Kessler-Hartmann Windlichter und Tabletts gestaltet hatte sowie die weihnachtliche Fensterbilder und Mobiles von Angelina Oestreich.

Auch die Künstler, die aus den Vorjahren bekannt waren, hatten Arbeiten aus ihrer aktuellen ''Produktion'' mitgebracht. Da gab es Schiffsmodelle zu bewundern, Teddybären in vielerlei verschiedenen Fellen und Holzspielzeug warteten auf neue Besitzer. Seidenmalerei, Keramik, Lederarbeiten gehörten ebenso dazu wie eine große Auswahl an Gestecken aus getrockneten Blumen und Stroh. Die Palette bei der darstellenden Kunst reichte von Aquarellen über Ölmalerei und Impressionen hinter Glas bis hin zu Scherenschnitten und Zeichnungen. Hier präsentierte Georg Tasche seine 1944 in Dresden angefertigten Zeichnungen der Stadt, die das damalige Aussehen der Stadt für die Nachwelt erhalten haben.

Weihnachtliches begegnete dem Besucher gleich mehrfach: Kränze und Kalender für die Adventszeit, Schmückendes für die Wohnung und Weihnachtskrippen sowie eine Fülle an Geschenkideen. 

Info
Geöffnet ist die Ausstellung noch bis einschließlich 1.11., heute und morgen von jeweils 14 bis 18 Uhr, an Allerheiligen von 10 bis 18 Uhr.

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 30. Oktober 2000 | Text: Mechthild Möbus | Foto: Lenz)
Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website bieten zu können.