Fesch wie der Michel und die Lisett zum Fischerfest

Schneidermeisterin Heike Just bietet einen Nähkurs zum Nachschneidern der Altriper Tracht an

Einen ungewöhnlichen Nähkurs bietet die Altriper Schneidermeisterin Heike Just an. Wer bei der Trachtenausstellung im Januar 2003 auf den Geschmack gekommen ist, kann die Altriper Tracht nachschneidern.

Mit der Altriper Tracht zum Fischerfest – in einem Nähkurs können Interessenten ihre persönliche Tracht nachschneidern. Schneidermeisterin Heike Just, die gemeinsam mit Elke Knöppler die Tracht vor zwei Jahren vorstellte, wird den Kurs leiten. (Quelle: DIE RHEINPFALZ - 19.10.2005 | Text: Mechthild Möbus | Foto: Lenz)Die Idee dazu hatten die Schneiderin und Elke Knöppler, stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins. Die beiden hatten anhand von Privatfotos eine Männer- und eine Frauentracht rekonstruiert. Im Januar 2003 hatten der Altriper Fischer Michel und seine Frau Lisett im Rahmen einer Ausstellung des Heimat- und Geschichtsvereins im Bürgerhaus Alta Ripa ihren großen Auftritt.

„Kann man das selber machen?”, fragten schon während der Ausstellung interessierte Besucher die Organisatorinnen. Auch ein Mann habe schon Interesse bekundet, die Tracht des Fischers in gedeckten Farben nachzunähen.

„Wir wollten die Trachten nicht im Schrank hängen lassen”, fanden auch Heike Just und Elke Knöppler die Idee, dass die Tracht tatsächlich „unter die Leute” kommt, reizvoll. Heutzutage sei ja die Landhausmode modern, daher könnten ja Altriper Frauen und Männer zum Fischerfest oder zu Weinfesten in „ihrer” Tracht erscheinen, haben sich die beiden Gedanken über Verwendungsmöglichkeiten gemacht.

Wer mitmachen möchte, kann sich bei Heike Just unter 06236/429533 melden. Die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen begrenzt. Am Dienstag, 8. November, 20.15 Uhr, soll ein Infoabend in der Schneiderwerkstatt von Heike Just stattfinden. An diesem Abend werden das Projekt und die Kosten, die dafür notwendig sind, erläutert. Nähkenntnisse seien nicht Voraussetzung, betont die Meisterin. Nähmaschinen seien vorhanden, wer jedoch eine eigene habe, könne sie mitbringen.

Die Tracht zum Nachschneidern wird moderne Trageeigenschaften haben, informiert Heike Just. Die Stoffe werden waschbar sein und die Verarbeitung wird hauptsächlich maschinell erfolgen.

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 19. Oktober 2005 | Text: Mechthild Möbus | Foto: Lenz)
Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website bieten zu können.