Monumentalstatue für Altrips größten Sohn

Morgen wird Standbild in der Eifelgemeinde Prüm enthüllt

Morgen wird in der Eifelgemeinde Prüm eine etwa zweieinhalb Meter hohe Statue enthüllt. Sie ehrt den berühmtesten Sohn Altrips: Regino, der als Verfasser der ältesten deutschen Weltgeschichte bekannt wurde.

Die 10.000 Euro teure Statue, die der Bildhauer Peter Weiland aus einem riesigen Sandsteinblock geschaffen hat, zeigt Regino schreibend in sitzender Pose. Regino wurde wahrscheinlich um 840 in Altrip geboren. Gestorben ist er im Jahr 915 in Trier. Von 892 bis 899 stand er als siebter Abt an der Spitze der Abtei Prüm.

In unmittelbarer Nachbarschaft zu der neuen Statue stehen auch Standbilder von Karl dem Großen und dessen Vater Pippin. Auch diese beiden historischen Figuren sind mit der frühen Geschichte Altrips verbunden. Am 13. August wird es genau 1250 Jahre her sein, seit der karolingische König Pippin III. (auch der „Kleine”, „Kurze”, der „Fromme”, der „Jüngere” genannt) die „Cella Altrepio”, das Sanct-Medárdus-Klösterlein, mit allem Zubehör der Benediktinerabtei Prüm schenkte.

Das Kloster ließ sich diese Schenkung durch Kaiser Karl den Großen, dem Sohn Pippins, nochmals bestätigen. Zugleich schenkte Karl seinen Zehnt an Altrip der Prümer Abtei. Auch bestätigte der Kaiser eine Schenkung des Neckarauer Rheinufers zum Bau einer sogenannten „Vennenfischerei”, bei der ein Fischzaun quer über den Rheinstrom gebaut werden durfte. (wlf)

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 22. Mai 2012)