Im Jahr 1931 wurde bei Erdarbeiten in der Ludwigstraße ein Pfeilersockel des Römerkastells „alta ripa“ freigelegt. Der Fund kam eher zufällig ans Tageslicht, erregte jedoch sofort großes Interesse, da er als bedeutender Hinweis auf die genaue Lage und Ausdehnung der römischen Anlage in Altrip galt.
Kiesabbau
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Wieder Brotbackkurse beim HGV Altrip e.V.
Viele Menschen stellen sich die Frage: „Ich würde auch gerne backen – aber wie geht das?“ Diesem und vielen weiteren spannenden Aspekten rund um das Backen widmen sich die Brotbackkurse des Heimat- und Geschichtsvereins Altrip e.V. In diesen Kursen werden die Grundlagen des Brotbackens vermittelt und verschiedene Brotsorten gemeinsam hergestellt.
Seit 1976 im Einsatz gegen die Schnakenplage am Rhein
Am 11. März 1976 gründete der Landrat des Kreises Ludwigshafen, Paul Schädler, zusammen mit 20 Gemeinden – darunter auch Altrip – die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs). Hintergrund war die seit langem bekannte starke Belastung der Rheingemeinden durch Stechmücken, die in den wasserreichen Rheinauen ideale Brutbedingungen finden. Ziel der neuen Einrichtung war es, die Lebensqualität der Bevölkerung in den betroffenen Orten deutlich zu verbessern.
Ruhestätte dreier Bürgermeister
Über Jahrhunderte hinweg hatte sich in unseren Breiten eine Friedhofskultur entwickelt, in der Angehörige ihren Verstorbenen nicht nur Grabsteine oder Kreuze setzten, sondern auch regelrechte Grabdenkmäler. An deren Größe und Ausgestaltung kann auch heute noch auf vielen Friedhöfen die einstige Bedeutung der Verblichenen abgelesen werden. Viele Gemeinden haben zudem bedeutsame Grabdenkmäler, etwa ...
Aufnahmescheine locken Mitglieder
Nachdem „L‘Administrateur“ General E. Laffon in Baden-Baden die Bildung von Parteien in der französischen Besatzungszone genehmigt hatte, traf sich kurz vor Weihnachten eine Handvoll Altriper Sozialdemokraten, um die ersten demokratischen Nachkriegsstrukturen aufzubauen. Am 6. März 1946, war es dann so weit: Als erste politische Gruppierung in Altrip hielt die SPD ihre (Wieder-) Gründungsversammlung ab. Mit großem Beifall wurden die Gründungsmitglieder von 1895, Georg …
Die politische Zusammensetzung des Altriper Gemeinderates seit 1899
Der Altriper Gemeinderat seit 1899: Bis zum Jahr 1904 durften keine Parteien kandidieren. Es wurden aber vielfach Zweckbündnisse zur Durchsetzung ganz bestimmter Ziele geschlossen. Erstmals 1920 (nach der Ausrufung der Weimarer Republik) durften auch Frauen wählen. Zuvor lag die Zahl der Wahlberechtigten bei unter 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mitverantwortlich dafür war auch, dass zudem die männlichen Wähler in Altrip „heimatberechtigt“ sein mussten. Diese Berechtigung wurde vom Gemeinderat dann abgelehnt, wenn etwa im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit damit zu rechnen war, dass der Antragsteller und seine Familie der Armenkasse zur Last fallen würden.
Altrips Bürgermeister, Schultheißen und Maires seit 1500
Die Namen der Bürgermeister der Gemeinde Altrip lassen sich mit Unterbrechungen bis um 1500 zurückverfolgen. Die Altriper Gerichtsprotokolle von 1705 bis 1797, die Gemeinde- und Bürgerprotokolle von 1815 bis 1861 und die Gemeinderechnungen ab dem Jahre 1733 konnten zur lückenlosen Feststellung der Namen ab 1705 herangezogen werden.
Krisen unbeeindruckt getrotzt
Am 26. Februar 1931 gründeten auf Initiative von Karl Fabian zehn passionierte Petrijünger in der Gaststätte „Zum Rheintal“ den „Freien Sportanglerverein Altrip“. Schon 1913 hatten sich die hiesigen Berufsfischer in der „Genossenschaft Pfälzischer Rheinfischer“ zusammengeschlossen. Sie sahen zumeist die Sportangler ebenso wie die Schwarzfischer als unliebsame Konkurrenz. Die Zeiten waren 1931 wirtschaftlich schlecht, und vielleicht war dies der Grund dafür, dass sich die Sportangler organisierten. 1932 fand im Altriper Waldpark das erste …
44 Jahre nach erstem Vorschlag
Im Alter von 75 Jahren verstarb am 24. Februar 2001 Karl Tesch, der viele Jahre zunächst für die Freien Wähler und dann für die CDU im Altriper Gemeinderat Altrip saß. Als Vorsitzender des Spätheimkehrerverbandes begrüßte er 1953 den letzten Altriper Russlandheimkehrer und konnte 1955 eine der vorbildlichsten Spätheimkehrersiedlungen in der Pfalz einweihen.
Ehrung für Wolfgang Schneider
Mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wurde am Dienstag, dem 21. Februar 2006, der aus Altrip stammende engagierte Bürger Wolfgang Schneider ausgezeichnet. In seiner Ansprache würdigte Landrat Werner Schröter den Geehrten als „einen Mann, der sich in den Dienst der Gemeinschaft stellt“ und damit in besonderer Weise Verantwortung für seine Mitmenschen übernimmt.




