Ehrung für Wolfgang Schneider

21. Februar 2026

Mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wurde am Dienstag, dem 21. Februar 2006, der aus Altrip stammende engagierte Bürger Wolfgang Schneider ausgezeichnet. In seiner Ansprache würdigte Landrat Werner Schröter den Geehrten als „einen Mann, der sich in den Dienst der Gemeinschaft stellt“ und damit in besonderer Weise Verantwortung für seine Mitmenschen übernimmt. Zugleich hob er Schneiders langjähriges und unermüdliches Engagement für seine Heimatgemeinde hervor, das über viele Jahrzehnte hinweg das öffentliche Leben in Altrip bereichert habe.

Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Wolfgang Schneider

Landesehrennadel Rheinland-Pfalz für Wolfgang Schneider (links), überreicht von Landrat Werner Schröter (rechts).

Zu Beginn der Feierstunde im Bürgerhaus „Alta Ripa“ zeigte sich Schröter erfreut darüber, dass die seit mittlerweile 38 Jahren vergebene Auszeichnung bereits zum 14. Mal an einen Bürger aus Altrip ging. Die Aufzählung von Schneiders Aktivitäten sei ausgesprochen vielfältig und kaum vollständig darzustellen. Bereits seit seinem 20. Lebensjahr widmet sich der heute 63-Jährige intensiv der Heimatkunde und hat maßgeblich dazu beigetragen, „etliche Rätsel der Vergangenheit sowie bislang ungeklärte Aspekte der Ortsgeschichte von Altrip zu erforschen und aufzuarbeiten“. Seine umfangreichen Recherchen veröffentlichte Schneider in historischen Dokumentationen, in Artikeln der DIE RHEINPFALZ, im Heimatjahrbuch des Landkreises sowie in weiteren Publikationen und machte sie damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

„Ich bin landauf, landab unterwegs, um das Erscheinungsbild von Altrip aufzuwerten“, erklärte Schneider selbst und beschrieb damit seinen anhaltenden Tatendrang. Der Rentner, der seinen Ruhestand als „aktiven Unruhestand“ versteht, gründete bereits in den 1960er-Jahren sowohl eine Freizeitgruppe als auch eine örtliche Juso-Gruppe und brachte so neue Impulse in das Gemeindeleben ein. Kurz darauf war er außerdem Mitbegründer der lokalen DLRG-Gruppe, die er über viele Jahre hinweg als Vorsitzender leitete und nachhaltig prägte. Während seiner 24-jährigen Tätigkeit als Personalratsvorsitzender beim Arbeitsamt Mannheim gab der frühere Diplom-Verwaltungswirt zudem monatlich die Mitarbeiterzeitschrift „Einblick“ heraus und setzte sich engagiert für die Interessen der Beschäftigten ein.

Auch Bürgermeister Jürgen Jacob fand in seiner Würdigung anerkennende Worte für den Geehrten. Er betonte, Schneider verfüge noch über „mehr als einen Aktenordner mit Anregungen und Vorschlägen“, die er nach und nach abarbeite und mit denen er sich weiterhin mit großem Einsatz zum Wohl seiner Heimatgemeinde einbringe.

(Quelle Text: DIE RHEINPFALZ)

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