Wegen der zunehmenden „Verelendung der Arbeiterschaft“, die sich in den schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen der damaligen Zeit deutlich bemerkbar machte, wurde am Sonntag, dem 11. April 1926, in der Gemeinde Altrip ein Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt ins Leben gerufen.
Ziel dieser Gründung war es, die notleidenden Familien und insbesondere die Arbeiter in ihrer schwierigen Lebenslage zu unterstützen und soziale Hilfe zu organisieren. Der neue Ortsausschuss sollte dabei als örtliche Anlaufstelle für soziale Fürsorge und gemeinschaftliche Hilfsmaßnahmen dienen.
Den Vorsitz des Gremiums übernahm Philipp Jakob Schneider, der damit die Leitung und Organisation der Arbeit des Ausschusses verantwortete. Unter seiner Führung begann der Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt seine Tätigkeit in Altrip.
(Quelle: Wolfgang Schneider, 2001)




