Im Jahr 1911 kam es in Altrip erstmals zu einem bemerkenswerten Schritt in der Ortsgeschichte: Insgesamt 40 Beschwerdeführer schlossen sich zusammen und versuchten, mit Unterstützung eines Rechtsanwalts gegen eine Entscheidung der Gemeinde vorzugehen. Ein derart geschlossenes und juristisch gestütztes Vorgehen der Bürgerschaft war bis dahin ohne Beispiel.

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Trotz dieser Einwände blieb der juristische Vorstoß letztlich ohne Erfolg. Der Königliche Verwaltungsgerichtshof in München wies die Beschwerde zurück. Die Entscheidung erging – wie zu jener Zeit üblich – „im Namen des Königs von Bayern“ und bestätigte damit die Position der Gemeinde.
Jürgen Hajok (Fakten: Wolfgang Schneider, 2001)


