Die politische Zusammensetzung des Altriper Gemeinderates seit 1899

28. Februar 2026

Bis zum Jahr 1904 durften keine Parteien kandidieren. Es wurden aber vielfach Zweckbündnisse zur Durchsetzung ganz bestimmter Ziele geschlossen.

Erstmals 1920 (nach der Ausrufung der Weimarer Republik) durften auch Frauen wählen. Zuvor lag die Zahl der Wahlberechtigten bei unter 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mitverantwortlich dafür war auch, dass zudem die männlichen Wähler in Altrip "heimatberechtigt" sein mussten. Diese Berechtigung wurde vom Gemeinderat dann abgelehnt, wenn etwa im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit damit zu rechnen war, dass der Antragsteller und seine Familie der Armenkasse zur Last fallen würden.


2024 Freie Wählergruppe 9 Sitze
CDU 5 Sitze
SPD 5 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze
DVU 1 Sitze
Gesamt: 24 Sitze

2019 Freie Wählergruppe 7 Sitze
SPD 6 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen 5 Sitze
CDU 5 Sitze
DVU 1 Sitze
Gesamt: 24 Sitze

2014 SPD 8 Sitze
CDU 7 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze
Freie Wählergruppe 4 Sitze
DVU 1 Sitze
Gesamt: 24 Sitze

2009 CDU 8 Sitze
SPD 7 Sitze
Freie Wählergruppe 4 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze
DVU 1 Sitze
Gesamt: 24 Sitze

2004 Freie Wählergruppe 8 Sitze
CDU 6 Sitze
SPD 6 Sitze
Altriper Wählergemeinschaft 2 Sitze
Kommunalpolitisches Forum 2 Sitze
Gesamt: 24 Sitze

1999 SPD 6 Sitze
CDU 6 Sitze
Kommunalpolitisches Forum 4 Sitze
Freie Wählergruppe 3 Sitze
Wählergruppe Geitlinger 2 Sitze
FDP 1 Sitze
Gesamt: 22 Sitze

1994 SPD 9 Sitze
CDU 5 Sitze
Freie Wählergruppe 4 Sitze
Kommunalpolitisches Forum 2 Sitze
FDP 2 Sitze
Gesamt: 22 Sitze

1989 SPD 11 Sitze
CDU 6 Sitze
Freie Wählergruppe 4 Sitze
Gesamt: 21 Sitze

1984 SPD 11 Sitze
CDU 5 Sitze
Freie Wählergruppe 3 Sitze
Die Grünen 2 Sitze
Gesamt: 21 Sitze

1979 SPD 12 Sitze
CDU 6 Sitze
Freie Wählergruppe 3 Sitze
Gesamt: 21 Sitze

1974 Eine Wiederholung der Wahl war notwendig geworden.
SPD 11 Sitze
CDU 5 Sitze
Wählergruppe Balzer 5 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1974 SPD 11 Sitze
CDU 6 Sitze
Wählergruppe Balzer 4 Sitze
Gesamt: 21 Sitze

1969 Wählergruppe Lebherz 9 Sitze
SPD 8 Sitze
CDU 2 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1964 SPD 11 Sitze
Wählergruppe Oster 5 Sitze
CDU 3 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1960 SPD 12 Sitze
CDU 3 Sitze
Wählergruppe Hook 3 Sitze
Wählergruppe Unverrich 1 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1956 SPD 9 Sitze
Wählergruppe Baumann 7 Sitze
Wählergruppe Unverrich 3 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1952 SPD 8 Sitze
Wählergruppe Baumann 8 Sitze
KPD 2 Sitze
Wählergruppe Hört 1 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1948 SPD 9 Sitze
Wählergruppe Baumann 8 Sitze
KPD 2 Sitze
Gesamt: 19 Sitze

1946 SPD 11 Sitze
CDU 2 Sitze
KPD 2 Sitze
Gesamt: 15 Sitze

1945 Durch die amerikanische Besatzungsmacht wurde ein Gremium von 9 Personen bestimmt: ein Bürgermeister und ein Vertreter sowie 7 Beiräte. Die Beiräte rekrutierten sich aus Sozialdemokraten, Kommunisten, Katholiken, Vertretern der Gewerkschaften und der Landwirte sowie Parteilosen. Nach dem Übergang auf die französische Besatzungsmacht hieß der Beigeordnete "Adjunkt" und das Gremium "Bürgerrats-Komitee".
Gesamt: 7 Sitze

1944 Letzte "Ergänzungswahl" mit 5 Mitgliedern, alle NSDAP
Gesamt: 14 Sitze

1935 Neubestimmung der Gemeinderäte, alle NSDAP
Gesamt: 10 Sitze

1933 Nach der "Ausschaltung aller Parteien" nur noch NSDAP
Gesamt: 10 Sitze

1933 Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers wurde die Zahl der Gemeinderäte auf 10 Mitglieder beschränkt und das Verhältnis der noch zugelassenen Parteien nach dem letzten Ergebnis der Reichstagswahl festgelegt. Die Parteien hatten nur Vertreter zu benennen.
NSDAP 6 Sitze
SPD 4 Sitze
Gesamt: 10 Sitze

1929 Alte Wahlvereinigung 8 Sitze
Freie Wahlpartei 5 Sitze
SPD 4 Sitze
Partei der Gewerbetreibenden 3 Sitze
Gesamt: 20 Sitze

1924 Freie Wahlpartei 6 Sitze
Wahlvereinigung 6 Sitze
SPD 5 Sitze
Partei der Gewerbetreibenden 3 Sitze
Gesamt: 20 Sitze

1923 Wiederholungswahl nach Querelen und Rücktritten
Wahlvereinigung 12 Sitze
Vereinigte Sozialdemokratische Partei 8 Sitze
Gesamt: 20 Sitze

1920 Gemeinsame Liste von "Vereinigter Sozialdemokratischer Partei" und "Unabhängiger Sozialdemokratischer Partei" 11 Sitze
Parteilose Wähler 6 Sitze
Freie Bürgerpartei 3 Sitze
Gesamt: 20 Sitze

1914 Persönlichkeitswahl (kriegsbedingt durfte kein Wahlkampf stattfinden; eine Besitzstandswahrung wurde vorgegeben.)
Gesamt: 18 Sitze

1909 Vereinigte Bürgerpartei: Gemeinsame Liste von Nationalliberaler Partei (11 Sitze) und Sozialdemokratischem Verein (7 Sitze) 18 Sitze
Freie Bürgerpartei 0 Sitze
Gesamt: 18 Sitze

1904 Persönlichkeitswahl mit Zweckbündnissen
Gesamt: 18 Sitze

1901 Ergänzungswahl, nachdem durch Querelen auf Intervention des Pfarrers Max Buchholz der gewählte Beigeordnete durch die vorgesetzte Behörde nicht bestätigt wurde und nach einer Rücktrittswelle das Gremium unter die Hälfte seiner Mitglieder absank
Gesamt: 18 Sitze

1899 Persönlichkeitswahl mit Zweckbündnissen
Gesamt: 14 Sitze

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