Pfeilersockel des Römerkastells „alta ripa“ freigelegt

17. März 2026

Friedrich Sprater

Friedrich Sprater
(* 09.06.1884 | † 06.11.1952)

Im Jahr 1931 wurde bei Erdarbeiten in der Ludwigstraße ein Pfeilersockel des Römerkastells „alta ripa“ freigelegt. Der Fund kam eher zufällig ans Tageslicht, erregte jedoch sofort großes Interesse, da er als bedeutender Hinweis auf die genaue Lage und Ausdehnung der römischen Anlage in Altrip galt.

Die Direktoren des Archäologischen Instituts in Frankfurt am Main, Dr. Gerhard Bersu, sowie des Historischen Museums in Speyer, Friedrich Sprater, eilten nach Bekanntwerden des Fundes umgehend zur Fundstelle, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Nach einer ersten Begutachtung vermuteten sie, dass sich in der Nähe des entdeckten Pfeilers das bislang noch nicht genau lokalisierte Westtor des Kastells befinden müsse.

Diese Einschätzung gab schließlich den Ausschlag für eine erneute archäologische Grabung im Jahre 1932. Bei den Arbeiten wurden auch zahlreiche Altriper Erwerbslose eingesetzt, denen damit in wirtschaftlich schwieriger Zeit eine Beschäftigungsmöglichkeit geboten wurde.

(Quelle: Wolfgang Schneider, 2006)

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