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369 - 2025

Altriper WasserturmKastell "alta ripa"AltripGliggermühle AltripRegino-Denkmal Altrip

1656 Jahre Altrip

Im strömenden Regen auf Bischof gewartet

Der Neubau der Katholischen Kirche in Altrip hat Platz für über 400 Personen. Vor 70 Jahren, am 11. Dezember 1955, war für die Altriper Katholiken ein besonderer Tag der Freude, denn zwölf Jahre nach der Zerstörung ihrer Kirche durch einen Luftangriff wurde ein neues Gotteshaus eingeweiht. Altrip war damals eine Filialkirche von Waldsee. Der dortige Pfarrer Gottfried Knecht hatte sich sehr für den Wiederaufbau der Kirche eingesetzt. Bereits morgens um 8 Uhr...

Die „Villa Baumann“

Die ehemalige „Villa Baumann“ (Zeichnung: Heinz Schneider)Ein paar hundert Meter vor dem Altriper Ortsschild baute die Ziegelei-Unternehmerfamilie Baumann 1922/23 nach den Plänen von Architekt Gustav Hook aus Neuhofen eine repräsentative Villa in Anlehnung an den klassizistischen Baustil. Der Plan war bereits Jahre zuvor gereift, doch erst nach dem 1. Weltkrieg als die Baubranche danieder lag, war Zeit und freie Kapazität für ein solches Projekt. Das Gebäude, das in einem großen Park lag, war zugleich auch ...

Eine Bitte an die Waschmaschinenbesitzer

Nachrichtenblatt der Gemeinde Altrip

Vor 60 Jahren, am 2. Dezember 1965 im Altriper Amtsblatt: Der Waschtag - früher ein aufregender Tag für die gesamte Familie - hat seinen Schrecken längst verloren. Ohne große Kraftaufwendung und Schweißtropfen der Hausfrau erledigt die elektrisch angetriebene und beheizte Waschmaschine die Reinigungsarbeit gut und schnell. Das haben unsere Hausfrauen längst eingesehen. Deshalb nimmt die ... 

Ein Samstagnachmittag in den 1950ern in Altrip

Ein typisches Wohnzimmer in den 1950er Jahren mit gehobene technischer Ausstattung (Quelle: commons.wikimedia.org)Das Ehepaar Erna und Karl S. saß, was in letzter Zeit selten vorkam, mit Sohn Erwin (16) und Tochter Elke (17) auch nach dem Mittagessen noch einige Zeit am Küchentisch. Schnell stellte sich heraus, dass dies einen handfesten Grund hatte. Nach einer bedrückenden Pause sprudelte es aus Erwin geradezu heraus: „Demnächst werde ich Sechzehn und da möchte ich gern ein „Raumo“. (Das war ein steuer- und führerscheinfreies Moped und kamaus Rheingönheim.) „Wenn dann mal etwas dran ist, dann…“ Doch der Vater unterbrach ihn ziemlich wirsch ...

Ein bedeutender Autor des Mittelalters

Das Regino-Denkmal in Altrip (Bild von Jürgen Hajok)Obwohl seit 380 das Christentum im Römischen Reich Staatsreligion war, gab es in der Berichterstattung und in Chroniken keine einheitliche Jahresfolge, sondern es wurden zumeist Regierungsjahre der Kaiser, die Märtyrer-Ära Diokletians, die Zeit ab der Gründung Roms oder gar die Zeit „seit Erschaffung der Welt“ angeführt. Die heutige Anno-Domini-Zeitrechnung wurde häufig Dionysius Exiguus (gestorben 556) zugeschrieben. Doch erst der Mönch Regino war es, der als erster in seiner Weltchronik konsequent von Christi Geburt bis 906 durchgängig die Ereignisse mit „im Jahr der Fleischwerdung des Herrn“ beschrieb.

Zuerst nur für ein Winterhalbjahr geplant

In der Ludwigsschule (vorne links) fanden die ersten Vorträge statt. Heute erinnert in der Ludwigsstraße nichts mehr an damals: Die Ludwigsschule und das alte Rathaus (links hinten) sowie ein Fachwerkhaus (Mitte) sind abgerissen, die Straßenführung ist verändert. Vor 70 Jahren, am 8. November 1955, begrüßte Altrips Bürgermeister Philipp Hermann Hook den Speyerer Professor Gruber zur ersten Veranstaltung des örtlichen Volksbildungswerkes. Gruber referierte über „Reichtum, Schönheit und Wert der heimischen Landschaft”, und Hook war erfreut, dass so viele Gemeinderäte und Lehrer gekommen waren, ebenso wie Schüler der achten Volksschulklasse...

Nur ein Kilo Bohnen und Erbsen für die Bedürftigen

Altriper Lebensmittelverteilerstelle im alten Spritzenhaus: Links macht sich Dorfarzt Dr. Theodor Horn Notizen, am rechten Bildrand steht Georg RegenauerVor 80 Jahren, im Herbst 1945, wich auch in der Pfalz die zunächst aufgekommene Freude über das Kriegsende einer allgemeinen Ernüchterung. Im Industrieplan des Kontrollrats wurde eine Demontage der deutschen Industrie auf 50 Prozent des Vorkriegsstandes beschlossen. Bedeutende Industrieanlagen wurden von den Alliierten demontiert und abtransportiert. Selbst die kargen Zuteilungen auf den Lebensmittelkarten gab es nicht immer. Auch Altrip bereitete sich auf den Winter vor ... 

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