Regino

Diese Seite befindet sich aktuell noch im Aufbau.

Bis zur Fertigstellung finden Sie alle Inhalte unserer „alten“ Homepage mit Datenbestand vom 31.Dezember 2025 unter der Adresse
2025.hgv.altrip.de


Abschied vom Brotbackkurs

Ein Kapitel der Altriper Brotbackgeschichte geht langsam zu Ende: Am gestrigen Samstag, dem 23. August 2026, fand der vorerst letzte Brotbackkurs unter der Leitung von Josef „Jupp“ Settele statt.

Pate für Straßen und Plätze

In Altrip sucht man Straßennamen, die den Nachbargemeinden gewidmet sind, vergebens. Einzige Ausnahme ist lediglich die Rheingönheimer Straße. In Waldsee hingegen gibt es eine „Altriper Straße“, die in der Rechtskurve beim ASV-Sportplatz in den „Altriper Weg“ (K13) übergeht. In Mundenheim stellt die „Altriper Straße“ die Verbindung zwischen der Mundenheimer Straße und dem Kaiserwörthdamm her. Zu Mundenheim hatte Altrip noch anfangs des letzten Jahrhunderts starke Verbindungen. In Altrip wurde so der „Mundenheimer Anzeiger“ gelesen und die Dampfziegelei der Altriper Gebrüder Baumann errichtete 1903 in Mundenheim ein modernes Zweigwerk.

Volksfeststimmung bei Rathauseinweihung

„Altrip braucht ein neues Rathaus”, darin war sich der Gemeinderat 1949 einig und bekräftigte damit eine Forderung aus dem Jahre 1939. Als Standort war schon damals der sogenannte Baumannsche Garten im Ortszentrum festgelegt worden, der im Krieg Feuerlöschteich werden sollte und eine Grünanlage war. Bis die Finanzierung stand, sollte aber wenigstens die Anlage „Rathausplatz” heißen. So kam es denn auch, wenngleich die KPD lieber „August-Bebel-Platz” gesehen hätte.

Goldwäscherei im Rhein

Hanß Peter Schweikert holte den Sohn seines Bruders, den Hanß-Michel, am klapprigen Hoftor seines Hauses in der Unnergass ab. Schon lange hatte er dem Neffen versprochen, dass er ihn einmal zum Goldwaschen mitnehmen wolle. Die Gelegenheit war insoweit günstig, als der alte Fischersmann von der holden Obrigkeit unlängst die Zusage erhalten hatte, dass er je abgelieferte Kron Rheingold 20 Kreuzer Wäscherlohn bekäme und obendrein für jedes Simmer Streusand eine Vergütung von 45 Kreuzer.

Kriegsschicksal im Jahr 1943

Der Roman „Schlingstrom – Roman eines Tages” des Altriper Schriftstellers und Ehrenbürgers Wilhelm Michael Schneider , erschienen im Jahr 1961, beschreibt ein Kriegsschicksal im Jahr 1943. Der Ort der Handlung: Altrip und die Kollerinsel bei Otterstadt.

Fischlöcher für bessere Qualität des Fangs

Zwischen der Park- und der Moltkestraße in Altrip befindet sich nahe am Rhein seit der Wohnbebauung die Lochwiesenstraße. Dass deren Name eng mit der Fischwirtschaft früherer Zeiten verbunden ist und auf damals wichtige „Fischbassins“, sogenannte Fischlöcher, zurückgeht, wissen wohl die wenigsten Altriper Bürger.

Im Dritten Reich verboten

Der 1929 erschienene Antikriegsroman „Infrantrist Perhobstler“ des Altriper Ehrenbürgers Wilhelm Michael Schneider landete 1936, also während der Naziherrschaft, auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ und wurde schließlich 1939 ganz verboten.

Allgemeine Müllabfuhr eingeführt

Am 1. August 1961 wurde in Altrip die allgemeine Müllabfuhr eingeführt. 50-Liter-Tonnen wurden von einem Privatunternehmer im Auftrag der Gemeinde wöchentlich geleert. Zuvor mussten die Altriper ihre Abfälle, vielfach Asche aus dem heimischen Herd, mit einem Handwägelchen auf die gemeindeeigenen Schuttabladeplätze bringen.

Kotter’s Markt – Ein Stück Ortsgeschichte

Die Geschichte von Kotter’s Markt ist eng mit der Entwicklung des Einzelhandels in Altrip verbunden. Ihre Wurzeln reichen bis in den ehemaligen Raiffeisen-Laden in der Rheingönheimer Straße zurück, der über viele Jahre die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs versorgte.

Heimstatt für Langohren

Im Juli 1931, wurde im Altriper Gasthaus „Karpfen“ der Kleintierzuchtverein „P 1“ ins Leben gerufen, der Geflügel und Kaninchen auf Schönheit und Leistung züchtete. Erster Vorsitzender des neuen Vereins wurde Franz Schneider. Eine der wichtigsten Vereinsfunktionen übte Heinrich Lutz aus, der lange Jahre Zuchtwart war und sich insbesondere um das gesellige Leben im Verein kümmerte. So funktionierte er bereits im Gründungsjahr neun Tage lang seinen Hof für ein Kleinkaliberschießen um.

Hier geht's zum Brotbackhaus Altrip
Hier geht's zur Altriper Trachtengruppe