Unser Verein

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Aufnahmescheine locken Mitglieder

Nachdem „L‘Administrateur“ General E. Laffon in Baden-Baden die Bildung von Parteien in der französischen Besatzungszone genehmigt hatte, traf sich kurz vor Weihnachten eine Handvoll Altriper Sozialdemokraten, um die ersten demokratischen Nachkriegsstrukturen aufzubauen. Am 6. März 1946, war es dann so weit: Als erste politische Gruppierung in Altrip hielt die SPD ihre (Wieder-) Gründungsversammlung ab. Mit großem Beifall wurden die Gründungsmitglieder von 1895, Georg …

Die politische Zusammensetzung des Altriper Gemeinderates seit 1899

Der Altriper Gemeinderat seit 1899: Bis zum Jahr 1904 durften keine Parteien kandidieren. Es wurden aber vielfach Zweckbündnisse zur Durchsetzung ganz bestimmter Ziele geschlossen. Erstmals 1920 (nach der Ausrufung der Weimarer Republik) durften auch Frauen wählen. Zuvor lag die Zahl der Wahlberechtigten bei unter 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mitverantwortlich dafür war auch, dass zudem die männlichen Wähler in Altrip „heimatberechtigt“ sein mussten. Diese Berechtigung wurde vom Gemeinderat dann abgelehnt, wenn etwa im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit damit zu rechnen war, dass der Antragsteller und seine Familie der Armenkasse zur Last fallen würden.

Altrips Bürgermeister, Schultheißen und Maires seit 1500

Die Namen der Bürgermeister der Gemeinde Altrip lassen sich mit Unterbrechungen bis um 1500 zurückverfolgen. Die Altriper Gerichtsprotokolle von 1705 bis 1797, die Gemeinde- und Bürgerprotokolle von 1815 bis 1861 und die Gemeinderechnungen ab dem Jahre 1733 konnten zur lückenlosen Feststellung der Namen ab 1705 herangezogen werden.

Krisen unbeeindruckt getrotzt

Am 26. Februar 1931 gründeten auf Initiative von Karl Fabian zehn passionierte Petrijünger in der Gaststätte „Zum Rheintal“ den „Freien Sportanglerverein Altrip“. Schon 1913 hatten sich die hiesigen Berufsfischer in der „Genossenschaft Pfälzischer Rheinfischer“ zusammengeschlossen. Sie sahen zumeist die Sportangler ebenso wie die Schwarzfischer als unliebsame Konkurrenz. Die Zeiten waren 1931 wirtschaftlich schlecht, und vielleicht war dies der Grund dafür, dass sich die Sportangler organisierten. 1932 fand im Altriper Waldpark das erste …

44 Jahre nach erstem Vorschlag

Im Alter von 75 Jahren verstarb am 24. Februar 2001 Karl Tesch, der viele Jahre zunächst für die Freien Wähler und dann für die CDU im Altriper Gemeinderat Altrip saß. Als Vorsitzender des Spätheimkehrerverbandes begrüßte er 1953 den letzten Altriper Russlandheimkehrer und konnte 1955 eine der vorbildlichsten Spätheimkehrersiedlungen in der Pfalz einweihen.

Ehrung für Wolfgang Schneider

Mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wurde am Dienstag, dem 21. Februar 2006, der aus Altrip stammende engagierte Bürger Wolfgang Schneider ausgezeichnet. In seiner Ansprache würdigte Landrat Werner Schröter den Geehrten als „einen Mann, der sich in den Dienst der Gemeinschaft stellt“ und damit in besonderer Weise Verantwortung für seine Mitmenschen übernimmt.

Kiesausbeutevertrag besiegelt

Als „Rheinische Gold- und Kiesbank“ wurde die jahrelang üppig sprudelnde Geldquelle der Gemeinde Altrip bezeichnet, die mit einem Kiesausbeutevertrag mit den Firmen Baumann und Karl Kief am 20. Februar 1951 besiegelt wurde. Von jedem Kubikmeter Sand und Kies erhielt die Gemeinde einen Erlös von 48 Pfennig und für verwertbare Backsteinerde 40 Pfennig. 

Polizei vereitelt Raubüberfall

Einen geplanten Raubüberfall auf die Geldbotin des EK-Marktes in der Ludwigstraße verhinderte die Polizei am 16. Februar 2001, einem Freitagabend. In einer großangelegten Aktion wurden gegen 18.30 Uhr zwei Tatverdächtige festgenommen, am späteren Abend ging der Polizei in Mannheim ein weiterer Verdächtiger ins Netz.Marktes in der Ludwigstraße verhinderte die Polizei vor 20 Jahren am 16. Februar 2001, einem Freitagabend. In einer groß angelegten Aktion wurden gegen 18.30 Uhr zwei Tatverdächtige festgenommen, am späteren Abend ging der Polizei in Mannheim ein weiterer Verdächtiger ins Netz ...

Hunnen überqueren Rhein bei Altrip

Im Jahre 451 überquerten hunnische Heerscharen unter Attila zu Zehntausenden die Rheinfurt bei Altrip – so berichtet es zumindest die regionale Überlieferung.

Badeordnung der Maxschule regelt Körperpflege

m Jahre 1926 brach in Altrip eine saubere Zeit an. In Anwesenheit von Vertretern der Bezirksschulbehörde, der Gemeinderäte und der Lehrerschaft wurde Ende Februar 1926 im Keller der Maxschule ein Schul-Brausebad eingeweiht. Dies war damals eine höchst hygienische und zugleich soziale Einrichtung, denn in einem Dorf ohne Kanalisation gab es Bäder oder Brausen in Privathäusern so gut wie überhaupt nicht. Für die tägliche Körperpflege genügte eine Schüssel, und manch ein Zeitgenosse stieg nur nach Monaten in einen Zuber oder eine „Brenk”.