Wer den Landkreis kennenlernen will, der möge uns auf einer kleinen Reise durch seine Gemeinden folgen, die wir auf diesen Blättern antreten wollen. Der Weg ist nicht beschwerlich, denn die Straßen des Kreises ziehen sich nicht weit, und die Gemeinden liegen nahe beieinander. Aber wir hoffen, der Weg möge auch nicht ermüdend sein: Denn man wird zwischen Altrip am Rheinstrom, der Stadt Mannheim gerade gegenüber, und ...
Unser Verein
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KGW-Jubiläumsprinzessin Isabell II.
Isabell Piatek hatte den Traum vom Prinzessinnenamt bei den Altriper Wasserhinkle eigentlich schon abgehakt. Zwar tauchte ihr Name seit ihrem 18. Lebensjahr immer wieder in den Überlegungen auf, doch nie ergab sich die passende Gelegenheit. Mit 32 fragte sie sich daher, ob dieses Kapitel nicht längst geschlossen sei – und entschied schließlich selbstbewusst das Gegenteil. In der Kampagne 2025/26 steht sie nun als Isabell II. an der Spitze der närrischen Gemeinschaft. Dass dies ausgerechnet im 88. Jubiläumsjahr des Vereins gelingt, empfindet sie als besondere Auszeichnung, denn nicht jedes Jahr wird eine Prinzessin gefunden, während Jubiläumskampagnen meist stark umworben sind. Hauptberuflich ist sie im Rettungsdienst tätig.
Wie und was läuft eigentlich in der WhatsApp-Backgruppe?
Ein neues Jahr beginnt und beim Verschicken des Rezeptes, unserer ersten gemeinsamen Backaktion, ist mir aufgefallen, dass wir mittlerweile die unglaubliche Zahl 99 erreicht haben. Diese Entwicklung hätte man sich nie erträumen lassen und sie sprengt eigentlich jeden Rahmen. So kann schon die Frage gestellt werden: In welche Richtung führt uns der Weg oder in welche Richtung führen uns die Brote?
Die alte Altriper Gierfähre
Nachdem die früheren Gierfähren bei Altrip nur für Personen und Karren zugelassen waren, erhielt die Gemeinde 1906 die Genehmigung für den Betrieb mit leichten Fuhrwerken vom Badischen Ministerium des Innern und 1907 von der Königlich-Bayrischen Regierung der Pfalz. Für den Fährbetrieb waren stets die Genehmigungen von zwei Ländern nötig, zuerst von Bayern und Baden und später von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ...
Der Einfluss der Witterung auf das Leben der Altriper
Niedrige und hohe Wasserstände gehören zur natürlichen Dynamik unserer Rheinstromlandschaft. Schon seit Urzeiten haben die Menschen die Gunst der Lage am Rhein genutzt und auch in hochwassergefährdeten Gebieten gesiedelt. So war der Rhein über Jahrhunderte hinweg die Lebensgrundlage der Altriper Fischer. An günstiger Stelle gelegen befand sich hier auch ein wichtiger Rheinübergang. Der Rhein diente als Transportweg für die Backsteinschiffer und die hier gemeldeten ...
Kanne aus Altrip in Amerika gut gehütetes Erbstück
Als das „Amerikanische Hilfswerk für Pfälzer Kinder“ im Jahr 1921 wissen wollte, wer in den Vereinigten Staaten Verwandte hatte, meldeten sich auch 23 Altriper und gaben 30 Adressen an. Ludwig Schneider XI. nannte seinen Onkel Michael Baumann in Franklin im US-Staat Nebraska, der damals auf der „Altrip stock farm“ wohnte. Jener Baumann-Spross war 1891, gerade mal 16 Jahre alt, nach Amerika ausgewandert, nachdem er für sich hier keinerlei Zukunft mehr sah. Die Mutter, die zehn Kinder zur Welt gebracht hatte, war zwei Jahre zuvor gestorben, und Michael rackerte sich mit dem Vater für die Mädchen Christa (8), Elisabeth (10) und Anna Magdalena (15) auf dem Großen Riedhof, einer Annexe von Altrip, ab. Die Stiefbrüder seines Vaters, Ignatz und Michael Baumann, hatten mithilfe des väterlichen Erbes im Jahre 1884 die Dampfziegelei der Gebrüder Baumann gegründet und wurden später „gemachte Leute“. Beide wurden auch Bürgermeister im Ort.
Die Altriper Römerstraße
Die älteste Straße in Altrip erhielt um 1900 den Namen Römerstraße zur Erinnerung an die römische Vergangenheit. Ursprünglich wurde sie „Unnergass´“ (Untere Gasse) genannt, weil sie stromabwärts verläuft. Im Gegensatz zur „Owwergass´“, die stromaufwärts liegt.
Einweihung der Schillerschule in Altrip
Am 21. Januar 1956 war ganz Altrip in Festtagsstimmung. Denn erstmals seit Kriegsende versammelten sich die Altriper in beeindruckend großer Zahl auf dem Marktplatz, um einem besonderen Ereignis beizuwohnen: der Einweihung der neuen Schillerschule.
Aufgebrachte Kicker attackierten Fährmann
Ein Fährabenteuer der besonderen Art erlebte im Jahr 1926 der Altriper Ortsgendarm, das ihm fast das Leben gekostet hätte. Mitte Januar setzte an einem Sonntag spät abends eine ganze Abteilung von Sportlern des Vereins für Leibesübungen (VfL) Neckarau von Altrip über den Rhein. Mit dem Fährmann, der das Schiff von der Gemeinde gepachtet hatte, gab es eine wüste Auseinandersetzung um den Überfahrtspreis. Der „Ferge“ wollte von jedem Fahrgast den doppelten Tarif „weil Sonntag war“ und dachte nicht im Traum an eine Gruppenermäßigung, wie sie die Sportler forderten.
Aus für Tabakqualm
Die Büros des Altriper Rathauses sind seit Mitte Januar 2006 rauchfrei. Zumindest waren sie das fast: Nur in einem Sozialraum war der blaue Dunst noch gestattet. „Wir wollten ein Zeichen setzen. Es gab keine größeren Proteste. Die Raucher halten sich genau daran“, betonte Bürgermeister Jürgen Jacob nach einer Woche mit der neuen Regelung.




