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Die politische Zusammensetzung des Altriper Gemeinderates seit 1899

Der Altriper Gemeinderat seit 1899: Bis zum Jahr 1904 durften keine Parteien kandidieren. Es wurden aber vielfach Zweckbündnisse zur Durchsetzung ganz bestimmter Ziele geschlossen. Erstmals 1920 (nach der Ausrufung der Weimarer Republik) durften auch Frauen wählen. Zuvor lag die Zahl der Wahlberechtigten bei unter 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mitverantwortlich dafür war auch, dass zudem die männlichen Wähler in Altrip „heimatberechtigt“ sein mussten. Diese Berechtigung wurde vom Gemeinderat dann abgelehnt, wenn etwa im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit damit zu rechnen war, dass der Antragsteller und seine Familie der Armenkasse zur Last fallen würden.

Altrips Bürgermeister, Schultheißen und Maires seit 1500

Die Namen der Bürgermeister der Gemeinde Altrip lassen sich mit Unterbrechungen bis um 1500 zurückverfolgen. Die Altriper Gerichtsprotokolle von 1705 bis 1797, die Gemeinde- und Bürgerprotokolle von 1815 bis 1861 und die Gemeinderechnungen ab dem Jahre 1733 konnten zur lückenlosen Feststellung der Namen ab 1705 herangezogen werden.

Aus für Tabakqualm

Die Büros des Altriper Rathauses sind seit Mitte Januar 2006 rauchfrei. Zumindest waren sie das fast: Nur in einem Sozialraum war der blaue Dunst noch gestattet. „Wir wollten ein Zeichen setzen. Es gab keine größeren Proteste. Die Raucher halten sich genau daran“, betonte Bürgermeister Jürgen Jacob nach einer Woche mit der neuen Regelung.

Bayerische Rauten und Goldanker

Am 2. Januar 1926 erhielt Altrip die Berechtigung, ein eigenes Wappen zu führen. Schon zehn Jahre zuvor hatte Bürgermeister Ignatz Baumann ein entsprechendes Gesuch gestellt. Nach fast einjährigem Warten wurde damals das Gesuch abgelehnt. Das Großherzogliche badische Landesarchiv in Karlsruhe bat für Altrip „erbietigst um geneigte Erwirkung der Allerhöchsten Genehmigung zur Führung des Gemeindewappens im Gnadenweg“.

Volksfeststimmung bei Rathauseinweihung

„Altrip braucht ein neues Rathaus”, darin war sich der Gemeinderat 1949 einig und bekräftigte damit eine Forderung aus dem Jahre 1939. Als Standort war schon damals der sogenannte Baumannsche Garten im Ortszentrum festgelegt worden, der im Krieg Feuerlöschteich werden sollte und eine Grünanlage war. Bis die Finanzierung stand, sollte aber wenigstens die Anlage „Rathausplatz” heißen. So kam es denn auch, wenngleich die KPD lieber „August-Bebel-Platz” gesehen hätte.

Allgemeine Müllabfuhr eingeführt

Am 1. August 1961 wurde in Altrip die allgemeine Müllabfuhr eingeführt. 50-Liter-Tonnen wurden von einem Privatunternehmer im Auftrag der Gemeinde wöchentlich geleert. Zuvor mussten die Altriper ihre Abfälle, vielfach Asche aus dem heimischen Herd, mit einem Handwägelchen auf die gemeindeeigenen Schuttabladeplätze bringen.

Fähre erzielt 23.100 Mark

Im Jahr 1951 erzielte die im Besitz der Gemeinde Altrip befindliche Gierfähre bei der jährlichen Versteigerung 23.100 Mark für das Gemeindesäckel. Die Fähre wurde jeweils für die Dauer eines Jahres verpachtet. Der Fahrpreis betrug pro Person zehn Pfennige und die Fußgänger-Monatskarte kostete eine Mark. Ab 1951 hatten die Fährleute an Bord die Funktion eines Hilfspolizisten.

(Straßen-)Namen sind Schall und Rauch

Straßenumbenennungen wurden früher zumeist durch eine Ortserweiterung oder durch eine andere Straßenführung notwendig. So wurde etwa aus der Altriper „Unnergass“ (die Straße lag stromabwärts) die Römerstraße und aus der „Owwergass“ (die Straße lag stromauf) die Ludwigstraße. Aus der späteren „Dammgass“ wurde die Rheinstraße und aus dem „Kappesweg“, der hinter der Ludwig- und Römerstraße an den Krautgärten (wo „Kappes“ angepflanzt wurde) entlangführte, wurde die Maxstraße.

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