Als das „Amerikanische Hilfswerk für Pfälzer Kinder“ im Jahr 1921 wissen wollte, wer in den Vereinigten Staaten Verwandte hatte, meldeten sich auch 23 Altriper und gaben 30 Adressen an. Ludwig Schneider XI. nannte seinen Onkel Michael Baumann in Franklin im US-Staat Nebraska, der damals auf der „Altrip stock farm“ wohnte. Jener Baumann-Spross war 1891, gerade mal 16 Jahre alt, nach Amerika ausgewandert, nachdem er für sich hier keinerlei Zukunft mehr sah. Die Mutter, die zehn Kinder zur Welt gebracht hatte, war zwei Jahre zuvor gestorben, und Michael rackerte sich mit dem Vater für die Mädchen Christa (8), Elisabeth (10) und Anna Magdalena (15) auf dem Großen Riedhof, einer Annexe von Altrip, ab. Die Stiefbrüder seines Vaters, Ignatz und Michael Baumann, hatten mithilfe des väterlichen Erbes im Jahre 1884 die Dampfziegelei der Gebrüder Baumann gegründet und wurden später „gemachte Leute“. Beide wurden auch Bürgermeister im Ort.
Ziegeleien
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