Im Jahr 1901 wurden die wenigen katholischen Volksschulkinder aus Altrip, die im sogenannten „Weißen Häusl“ auf Rheingönheimer Gemarkung wohnten, durch einen Beschluss des Gemeinderats offiziell nach Rheingönheim verwiesen. Damit war festgelegt, dass diese Kinder fortan nicht mehr die Schule in Altrip besuchen durften, sondern ihre schulische Ausbildung in der benachbarten Gemeinde zu absolvieren hatten.

Ansichtskarte aus den 1920er Jahren: Werk Rheingönheim der Ziegelei Marx, links daneben die Kantine, das heutige Gasthaus „Weißes Häusl“.
Die Postkarte aus den 1920er Jahren zeigt das Werk Rheingönheim der Ziegelei Marx, eines damals bedeutenden Unternehmens der Ziegelindustrie. Gemeinsam mit weiteren Werken in Altrip und in Rheinau gehörten die „Gebrüder Marx“ mit Firmensitz in Mannheim schon bald zu den führenden Betrieben ihrer Branche.
Links neben den Betriebsgebäuden der Ziegelei ist die Kantine des Werks zu erkennen, bei der es sich um das heutige Gasthaus „Weißes Häusl“ handelt.
Jürgen Hajok (Fakten: Wolfgang Schneider, 2006)
Originalansichtskarte: Franz Kraus


