Ziegeleien

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Als Kastell-Reste aus dem Fluss ragten

Magister Georg Litzel aus Speyer, seines Zeichens „Gymnasial-Conrector und Mitglied der Königlich Preußischen Gelehrten-Gesellschaft in Duisburg“, nahm die Vermählung eines Speyerer Gold- und Silberfabrikanten mit der Tochter eines Mannheimer Stadthauptmanns vor 250 Jahren zum Anlass für eine Widmungsschrift über Altrip.

Musik war für Napoleon nur ein Geräusch

In seinen musikalischen Betrachtungen verkündet Provo, dass Musik für Napoleon I. nur Geräusch war und Goethe die Architektur mit gefrorener Musik verglich. Provo arbeitete in seinem Werk die Unterschiede zwischen Wort- und Tonsprache sehr drastisch heraus und urteilt knallhart über unmusikalische Menschen.

Wir sehen uns auf der Altriper Kerwe 2026!

Vom 19. bis 21. September 2026 steht Altrip wieder ganz im Zeichen seiner traditionellen Kerwe. Am dritten Septemberwochenende verwandelt sich der Partnerschaftsplatz an der Maxstraße in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Die Altriper Vereine und die örtliche Gastronomie laden zu drei Tagen pfälzischer Festkultur mit Musik, kulinarischen Spezialitäten, Schaustellern und geselligem Beisammensein ein. 

Wie Metzger früher ihr Handwerk verrichteten

Ob es im römischen Kastell „Alta Ripa” bereits einen lanius (Metzger) gab, ist nicht überliefert, aber sehr wahrscheinlich. Die nachfolgenden Alemannen betrieben dagegen eine reine Hauswirtschaft und brauchten somit keinen Fleischerberuf. Nach dem 30-jährigen Krieg ließ sich der junge Metzger Dieterich Hofmann aus Münchweiler um 1694 in Altrip nieder und heiratete eine „Einheimische”. Der Ort hatte damals noch keine hundert Einwohner.

Über den „Prinz-Karl-Wörth“

Der „Prinz-Karl-Wörth“ gehörte früher zu Neckarau und wurde erst durch den Rheindurchstich (1865-1874) politisch Altrip zugeschlagen. Ein Teil der Inselfläche ging im neuen Flussbett unter und mit einem schmalen Geländestreifen gab es nun eine feste Verbindung zum Altriper „Festland“.

Historisches Wochenende in Altrip

Am 12. und 13. September 2026 steht Altrip ganz im Zeichen seiner Geschichte. Am Samstagabend lädt die „Nacht des offenen Denkmals“ dazu ein, historische Orte bei besonderer Beleuchtung zu erleben. Am Sonntag folgt der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ mit öffentlichen Führungen durch bedeutende historische Stätten der Gemeinde.

Kerwe 2026: Unterstützung und Einsatz!

Liebe Mitglieder des HGV, die traditionelle Altriper Kerwe findet auch in diesem Jahr wieder am dritten Septemberwochenende statt. Der Heimat- und Geschichtsverein Altrip e.V. ist selbstverständlich wieder mit seiner „Alta RiBar“ vertreten. Für den erfolgreichen Betrieb unseres Kerwestandes wünschen wir uns nicht nur gutes Wetter und zahlreiche Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Unterstützung möglichst vieler Vereinsmitglieder.

Abschied vom Brotbackkurs

Ein Kapitel der Altriper Brotbackgeschichte geht langsam zu Ende: Am gestrigen Samstag, dem 23. August 2026, fand der vorerst letzte Brotbackkurs unter der Leitung von Josef „Jupp“ Settele statt.

Pate für Straßen und Plätze

In Altrip sucht man Straßennamen, die den Nachbargemeinden gewidmet sind, vergebens. Einzige Ausnahme ist lediglich die Rheingönheimer Straße. In Waldsee hingegen gibt es eine „Altriper Straße“, die in der Rechtskurve beim ASV-Sportplatz in den „Altriper Weg“ (K13) übergeht. In Mundenheim stellt die „Altriper Straße“ die Verbindung zwischen der Mundenheimer Straße und dem Kaiserwörthdamm her. Zu Mundenheim hatte Altrip noch anfangs des letzten Jahrhunderts starke Verbindungen. In Altrip wurde so der „Mundenheimer Anzeiger“ gelesen und die Dampfziegelei der Altriper Gebrüder Baumann errichtete 1903 in Mundenheim ein modernes Zweigwerk.

Volksfeststimmung bei Rathauseinweihung

„Altrip braucht ein neues Rathaus”, darin war sich der Gemeinderat 1949 einig und bekräftigte damit eine Forderung aus dem Jahre 1939. Als Standort war schon damals der sogenannte Baumannsche Garten im Ortszentrum festgelegt worden, der im Krieg Feuerlöschteich werden sollte und eine Grünanlage war. Bis die Finanzierung stand, sollte aber wenigstens die Anlage „Rathausplatz” heißen. So kam es denn auch, wenngleich die KPD lieber „August-Bebel-Platz” gesehen hätte.