Das Lied der Altriper
Wo des Rheines Wellen schlagen an den Strand
Wo der Vater Rhein den großen Bogen macht,
wo das Kraftwerk uns die Energie beschafft,
wo am Hafeneingang steht das Warschauhaus,
do is meine Heimat, do bin ich zu Haus!
Vom weiße Heissel bis zur blauen Adria,
wo die Kläne bade und die Große ah,
die Natur genieße bis zum Ritzerbam,
do is meine Heimat, do bin ich deham!
Wo die hohen Wipfel rauschen durch die Nacht,
hab ich manche schöne Stunde zugebracht,
doch der Rhein erweckt in mir das Begehr,
in die Welt möcht fliege, über Land und Meer.
Wohl hat mir das Lewe mein Verlange gschillt,
Altrip hot mer gewe, was mei Herz erfüllt.
All des is geschunde, was mich sonst noch treibt,
hab das Glück gefunde, doch die Sehnsucht bleibt!
Sehnsucht treibt mich an des grünen Rheines Strand,
wo die Fähre fährt uns stets ins Badner Land,
wo die Möwe schrele grell im Sturmgebraus,
do is' meine Heimat, do bin ich zu Haus!
TEXT: Adam Jakob (Ehrenbürger der Gemeinde Altrip),
MUSIK: Traditionell („Ich bin en echte Pälzer Bu“)
INTERPRETEN: Pälzer Krischer (2009)



