Noch immer halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass das Winterhilfswerk eine „Erfindung” der Nationalsozialisten sei. Doch dem ist nicht so. So hatte die Reichsregierung bereits 1931 die Werbetrommel für ein Winterhilfswerk gerührt. Die erste Sammlung zur sogenannten „Winterhilfe“ wurde vom 15. September 1931 bis März 1932 durchgeführt und brachte 42 Millionen Reichsmark ein.
Regino-Denkmal
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Endlich strömte Gas
In der ersten Sitzung des Altriper Gemeinderates im neuen Rathaus am 14. September 1951 erkundigte sich das Ratsmitglied Karl-Heinrich Hauk danach, bis wann denn damit gerechnet werden kann, dass die Rheingemeinde an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen wird, und wurde vom damaligen Bürgermeister Adam Jakob (SPD) auf später vertröstet.
Als Kastell-Reste aus dem Fluss ragten
Magister Georg Litzel aus Speyer, seines Zeichens „Gymnasial-Conrector und Mitglied der Königlich Preußischen Gelehrten-Gesellschaft in Duisburg“, nahm die Vermählung eines Speyerer Gold- und Silberfabrikanten mit der Tochter eines Mannheimer Stadthauptmanns vor 250 Jahren zum Anlass für eine Widmungsschrift über Altrip.
Musik war für Napoleon nur ein Geräusch
In seinen musikalischen Betrachtungen verkündet Provo, dass Musik für Napoleon I. nur Geräusch war und Goethe die Architektur mit gefrorener Musik verglich. Provo arbeitete in seinem Werk die Unterschiede zwischen Wort- und Tonsprache sehr drastisch heraus und urteilt knallhart über unmusikalische Menschen.
Wir sehen uns auf der Altriper Kerwe 2026!
Vom 19. bis 21. September 2026 steht Altrip wieder ganz im Zeichen seiner traditionellen Kerwe. Am dritten Septemberwochenende verwandelt sich der Partnerschaftsplatz an der Maxstraße in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Die Altriper Vereine und die örtliche Gastronomie laden zu drei Tagen pfälzischer Festkultur mit Musik, kulinarischen Spezialitäten, Schaustellern und geselligem Beisammensein ein.
Wie Metzger früher ihr Handwerk verrichteten
Ob es im römischen Kastell „Alta Ripa” bereits einen lanius (Metzger) gab, ist nicht überliefert, aber sehr wahrscheinlich. Die nachfolgenden Alemannen betrieben dagegen eine reine Hauswirtschaft und brauchten somit keinen Fleischerberuf. Nach dem 30-jährigen Krieg ließ sich der junge Metzger Dieterich Hofmann aus Münchweiler um 1694 in Altrip nieder und heiratete eine „Einheimische”. Der Ort hatte damals noch keine hundert Einwohner.
Über den „Prinz-Karl-Wörth“
Der „Prinz-Karl-Wörth“ gehörte früher zu Neckarau und wurde erst durch den Rheindurchstich (1865-1874) politisch Altrip zugeschlagen. Ein Teil der Inselfläche ging im neuen Flussbett unter und mit einem schmalen Geländestreifen gab es nun eine feste Verbindung zum Altriper „Festland“.
Historisches Wochenende in Altrip
Am 12. und 13. September 2026 steht Altrip ganz im Zeichen seiner Geschichte. Am Samstagabend lädt die „Nacht des offenen Denkmals“ dazu ein, historische Orte bei besonderer Beleuchtung zu erleben. Am Sonntag folgt der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ mit öffentlichen Führungen durch bedeutende historische Stätten der Gemeinde.
Kerwe 2026: Unterstützung und Einsatz!
Liebe Mitglieder des HGV, die traditionelle Altriper Kerwe findet auch in diesem Jahr wieder am dritten Septemberwochenende statt. Der Heimat- und Geschichtsverein Altrip e.V. ist selbstverständlich wieder mit seiner „Alta RiBar“ vertreten. Für den erfolgreichen Betrieb unseres Kerwestandes wünschen wir uns nicht nur gutes Wetter und zahlreiche Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Unterstützung möglichst vieler Vereinsmitglieder.
Abschied vom Brotbackkurs
Ein Kapitel der Altriper Brotbackgeschichte geht langsam zu Ende: Am gestrigen Samstag, dem 23. August 2026, fand der vorerst letzte Brotbackkurs unter der Leitung von Josef „Jupp“ Settele statt.





