Altrip

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(Straßen-)Namen sind Schall und Rauch

Straßenumbenennungen wurden früher zumeist durch eine Ortserweiterung oder durch eine andere Straßenführung notwendig. So wurde etwa aus der Altriper „Unnergass“ (die Straße lag stromabwärts) die Römerstraße und aus der „Owwergass“ (die Straße lag stromauf) die Ludwigstraße. Aus der späteren „Dammgass“ wurde die Rheinstraße und aus dem „Kappesweg“, der hinter der Ludwig- und Römerstraße an den Krautgärten (wo „Kappes“ angepflanzt wurde) entlangführte, wurde die Maxstraße.

Chronik des Regino im Buchdruck verlegt

Im Jahre 1521, also über 600 Jahre nachdem Regino seine Chronik abgeschlossen hatte, die im Mittelalter in vielen Klosterstuben eifrig handschriftlich kopiert wurde, gefiel es dem Ritter, Kartografen und Humanisten Dr. Sebastian von Rotenhan aus Franken in der Ursprungsdruckerei der Gutenbergschen Offizin beim akademisch ausgebildeten Drucker Johann Schöffer die Chronik des Regino zu verlegen.

Karl Marx: Erster Vereinsmeister des Schach-Club Altrip

Im Nebenzimmer eines Lokals wurden in Altrip nahezu alle Vereine gegründet. Nicht so der Schachclub! 1926 hob eine Spielergemeinschaft in der Werkstätte des Schneidermeisters Ludwig Hauk in der Rheinstraße den Schachclub aus der Taufe. Die Werkstätte wurde gewählt, weil der mitspielende Schneidermeister stark gehbehindert war und das Häuschen, an dem die meisten Fährbenutzer täglich vorbeikamen, eine Art „Kommunikationszentrum”, sprich für Tratsch und Klatsch im Dorf, war.

Schon früh den 1. Mai gefeiert

Das zum Anfang des 19. Jahrhunderts von Hermann Adam von Kamp getextete Lied „Alles neu macht der Mai, macht die Seele frisch und frei” kannten früher nahezu alle Leute. Der Mai war aber auch der Aufbruchmonat der Arbeiterbewegung. So ist aus dem ehemaligen Arbeiterdorf Altrip überliefert, dass bereits ein Jahr nachdem die „Internationale Arbeiterbewegung” den 1. Mai als weltweiten Kampftag proklamiert hatte, eine Kundgebung stattfand.

Straßenwärter patrouilliert in Uniform

Nachdem die Deckschicht der Römerstraßen vielfach aus Kies, Sand und Abraum bestand, war der Straßenunterhalt sehr aufwändig und es bedurfte daher auch regelrechter Wegewärter. Seit die Pfalz 1816 bayerisch wurde, gingen diese Straßenunterhaltungsaufgaben in staatliche Verwaltung über.

Als „Marianne“ die versenkte Gierfähre ersetzte

In der Nacht zum 22. März 1945 versenkte ein Wehrmachtkommando die Altriper Gierfähre. Die bis zu zwei Dritteln nach Mannheim orientierten Altriper Berufspendler waren plötzlich von ihren Arbeitsplätzen abgeschnitten. Erst am 26. April 1946 wurde der Pendelverkehr mit dem Motorboot „Marianne“ wieder aufgenommen.

Platz in Ahnengalerie für vergessenen Bürgermeister

Das 19. Jahrhundert war in Altrip geprägt durch die „Hookisten”, gemeint sind die sieben Bürgermeister, die es zusammen auf fast 60 Amtsjahre brachten. Und da alle nun einmal nur mit ihrem Familienname „Hook” unterschrieben, ist den früheren Chronisten bei der Aufzählung doch tatsächlich einer „abhanden” gekommen.

Kastell alta ripa als Sprungbrett nach Osten

Ob das alte Kastell „Alta Ripa“ durch die Römer oder im Zuge der Völkerwanderung in Flammen aufging, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. Dass aber Altrip für die Römer ein strategisch wichtiger Waffenplatz war, ist unbestritten. Bei systematischen Ausgrabungen ab 1884, letztmals vor nunmehr 40 Jahren (1981), konnten noch Umrisse des einstigen Bollwerks ermittelt werden ...

Weinstube öffnet nach Streit um Konzession

Philipp Ferdinand Schneider beantragte die Konzession für eine Weinstube, was auch vom Gemeinderat einstimmig befürwortet wurde. Doch das Bezirksamt lehnte ab. Die „Bedürfnisfrage“ wurde vom Bezirksamt stets verneint, acht Lokale und zwei Werkskantinen seien genug, argumentierte die Behörde. Rat und Ortschef legten offiziell Protest gegen die Ablehnung ihres Beschlusses ein. Schließlich kam dann im Jahr 1926 doch die ersehnte Genehmigung …

Gott ist überall, nur nicht im ...

Im Jahre 1901 lag der protestantische Pfarrer Max Buchholz in der Gemeinde Altrip mit einem Großteil seiner Kirchengemeinde in offener Fehde. Zwischen dem Geistlichen und vielen Dorfbewohnern hatten sich Spannungen entwickelt, die das Verhältnis zunehmend belasteten und für erhebliche Unruhe im Ort sorgten.

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