Torso einer römischen Jupitersäule fristet Schattendasein auf Altriper Gemarkung

Anno 1926: Das Archäologische Institut des Deutschen Reiches und der Speyerer Verein "Historisches Museum der Pfalz" führten im Frühjahr in Altrip eine Grabung nach dem einstigen Römerkastell durch. Der Ziegeleibesitzer und Bürgermeister von 1914 - 1920, lgnatz Baumann (1860 - 1933), der zusammen mit seinem Sohn, Dr. Robert Baumann, vor Ort die Kastellgrabungen begleitete und auch den Grabungsleiter vertrat, fand dabei ein Fragment von 2,20 Meter Länge einer geschuppten Säule im so genannten "Steingarten" an der Römerstraße. 1960 beschrieb der Speyerer Archäologe Walling nach einer Besichtigung die Säule als das obere Mittelstück einer Jupiter-Giganten-Säule.

Bis heute fristet dieser Torso einer römischen Jupitersäule ein Schattendasein auf Altriper Gemarkung. Und das soll sich nun schleunigst ändern...

Die Ausgrabungen von 1926, auf dem Foto abgelichtet der Ziegeleibesitzer und Alt-Bürgermeister lgnatz Baumann. Im rechten Foto der Säulentorso an seinem jetzigen Standort.Die Ausgrabungen von 1926, auf dem Foto abgelichtet der Ziegeleibesitzer und Alt-Bürgermeister lgnatz Baumann. Im rechten Foto der Säulentorso an seinem jetzigen Standort.

Die Schuppen auf dem Säulentorso sind deutlich zu erkennen.Die Schuppen auf dem Säulentorso sind deutlich zu erkennen.

Das Grabungsteam von 1926, links der Ziegeleibesitzer und Alt-Bürgermeister lgnatz Baumann.Das Grabungsteam von 1926, links der Ziegeleibesitzer und Alt-Bürgermeister lgnatz Baumann.