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369 - 2024

Altriper WasserturmKastell "alta ripa"AltripGliggermühle AltripRegino-Denkmal Altrip

1655 Jahre Altrip

Valentinian I. und die Religionsfreiheit

Medaillon mit Porträts von Valentinian I. und Valens (Deutsches Archäologisches Institut)Einst war es üblich, dass die Bevölkerung den Glauben des jeweiligen Landesherrn annehmen musste. („So wie der Herr, so das Land“). Es gab also nur „Religionsfreiheit“ für den Landesherrn, nicht aber für den Einzelnen. Und dennoch hatten wir auch aufgeklärte Landesfürsten. Von dem evangelischen Theologen Wilhelm Abraham Teller (1734-1804) wollte etwa ein römisch-katholischer Landesherr wissen, wie er mit anderen Konfessionen umgehen solle. Teller hat dies zum Anlass genommen, 1777 ein Büchlein über die ...

Auftakt zu systematischen Grabungen

Das spätrömische Kastell „Alta Ripa”Das in alten Texten erwähnte spätrömische Kastell „Alta Ripa” lebt bis in unsere Zeit im Namen des Ortes Altrip weiter. Die Kenntnis um die römischen Wurzeln ging zwar nie verloren, obwohl spätestens seit dem 14. Jahrhundert kein Stein der alten Siedlung mehr über der Erde zu sehen gewesen sein dürfte. Erst 1917 deutete der Prähistoriker Edmund Anthes das „Rätsel Altrip” richtig. Grundlage waren für ihn die Forschungsberichte von Professor Wilhelm Harster, der vor 140 Jahren erstmals systematische Grabungen in Altrip vornahm ... 

Zwei Kaiser zeitgleich in alta ripa

Goldsolidus von Valentinian I. (364-375), Werkstatt von Trier (Nationales Archäologiemuseum von Saint-Germain-en-Laye, Inv.-Nr. 1499 N)Valentinian I., der vor 1660 Jahren zum römischen Kaiser proklamiert wurde, ist allgemein weit weniger bekannt als etwa Nero oder Caligula. Zu Unrecht! Er hatte sich weder um den kaiserlichen Purpur des Römischen Reiches gedrängt oder gar geputscht, sondern ihm wurde in Abwesenheit von Soldaten in Nicaea, nahe Konstantinopel, die Kaiserwürde angetragen. Bis dahin war Valentinian, der in Afrika schon frühzeitig durch seinen Vater das Kriegshandwerk erlernte, ein weithin ... 

Altriper Lokalanzeiger - 20. Februar 1929

Der zugefrorene Rhein bei Altrip im Februar 1929)   |   Aufnahme von L. Schneider, AltripDie strenge Kälte hatte den alten Vater Rhein in die Knie gezwungen und ihn mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Ein Augenzeuge berichtet uns hierzu am 20. Februar vor 95 Jahren im Altriper Lokalanzeiger: Ein sonderbarer Anblick wird geboten, wenn wir dem Ufer zutreten. Eine ungeheuere Eiswüste, deren Anblick uns unwillkürlich einen Moment still stehen lässt. Tot, zu Eis erstarrt, liegt er vor uns, der, auf dem noch vor kurzem reges Leben herrschte. Am Donnerstag ... 

Abspaltung nach Zwistigkeiten

Abspaltung nach ZwistigkeitenAufgrund von Zwistigkeiten anlässlich der Gemeinderatswahlen entstand im Februar vor 150 Jahren der Männerchor „Sänger-Einheit 1874 Altrip" durch die Abspaltung vom sieben Jahre älteren Männergesangverein“. Schon vier Wochen nach seiner Gründung bestand der Chor aus ...

Brot backen … Aber wie?

Brotbackkurs im Altriper BackhausViele würden sicher auch gerne mal zu Hause ein eigenes Brot backen. Es gibt mittlerweile viele Bücher, Zeitschriften und Rezepte allerorten, aber trotzdem auch viele Fragen und Begriffe, die nicht immer verständlich sind. Der Heimat- und Geschichtsverein Altrip e.V. bietet auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit zur Teilnahme an einem Brotbackkurs. Die Teilnehmer haben dabei die Gelegenheit, von der ... 

Der Rhein erstarrt zu Eis

An der Rheinbrücke zwischen Ludwigshafen und Mannheim am 17. Februar 1929Am 17. Februar vor 95 Jahren, es war ein schöner Wintersonntag mit mäßigen Frostgraden, setzten sich auch in Altrip wahre Volksscharen in Marsch, um zu Fuß über den Rhein zu gehen. Bei jeder Begegnung von Freunden und Bekannten an jenem Tag wurde eine Frage gestellt: „Wa ... 

Vieh ins Wohnhaus geholt

Zu Fuß über den Rhein: Die Altriper nutzten die seltene Verbindung für den Kohlenklau auf Mannheimer Seite. Am 16. Februar vor 95 Jahren schien in Altrip die Sonne. Und es war bitterkalt: 22,2 Grad Minus waren tags zuvor gemessen worden. An dem Tag war der Rhein zugefroren. Und die Eisdecke sollte sich noch bis zum 4. März halten. Von den bizarren Eisbergen erzählten die Augenzeugen noch ihren Enkelkindern. Doch die weiße Pracht hatte auch ihre Kehrseite. An diesem Tag sickerte die Nachricht durch, dass in der Römerstraße einem armen Arbeiter wieder eine ... 

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