Eine Schenkung von König Pippin

Pippin der Jüngere, der erste König der Karolinger

 

Am 13. August 762 schenkte König Pippin dem Eifelkloster Prüm die dem heiligen Medard geweihte „cella Altrepio“ (Altrip) samt den umfangreichen Besitzungen. Von Karl dem Großen erhielt Altrip den Zehnt vom Königsgut in Neckarau und von Ludwig dem Frommen eine auf diesem Gut errichtete Kirche. 100 Jahre später war Altrip der wirtschaftliche Mittelpunkt für den umfangreichen Prümer Besitz am südlichen Mittel- und Oberrhein. Die Zeit der Erbauung und des Untergangs der Klosterzelle ist unbekannt. Die Beteiligung von Kloster Sankt Medard in Soissons/ Frankreich wird neuerdings aus dem Patrozinium abgeleitet. 

(Wolfgang Schneider | 2002)

 

Info: 
Pippin der Jüngere, genannt auch Pippin III., Pippin der Kurze und Pippin der Kleine (* 714; † 24. September 768 in Saint-Denis bei Paris) war ein fränkischer Hausmeier aus dem Geschlecht der Karolinger und seit 751 König der Franken. Er war der Sohn Karl Martells und der Vater Karls des Großen.